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Corona-Überbrückungshilfe / Frist-Ende für 1. Phase / 2. Phase startet im Oktober

Kleine und mittelständische Unternehmen, die coronabedingt ihren Betrieb ganz oder teilweise einstellen mussten bzw. müssen, können Überbrückungshilfen vom Bund beantragen.

Bis Ende Mai konnten Solo-Selbständige und Unternehmen in Schleswig-Holstein Soforthilfen des Bundes und des Landes beantragen. Insgesamt wurden über 450 Millionen Euro ausgezahlt. Mit dem neuen Konjunkturpaket des Bundes trat eine Folgeregelung in Kraft, die sogenannte Überbrückungshilfe.

Die Überbrückungshilfe geht nun in die Verlängerung: Die 2. Phase umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden. 

Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Richtlinie zur Gewährung von Überbrückungshilfen

Alle Informationen zur Antragsstellung finden Sie auf der Seite der Bundesregierung:
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

  • Hotline für potenzielle Antragstellende: 0431 – 550 73 34 12
  • Mailanfragen an ueberbrueckungshilfe@wimi.landsh.de
    (Haben Sie als Antragstellender Fragen zu Ihrem Bescheid, wenden Sie sich bitte unbedingt an Ihren Steuerberater.)
  • Hotline für Steuerberater/innen, Wirtschafts- und Buchprüfer/innen und Rechtsanwält/innen für allgemeine und technische Fragen: 069 – 273 16 95 55
  • Mailkontakt für Nachfragen zu konkreten Bescheiden für Steuerberater/innen, Wirtschafts- und Buchprüfer/innen und Rechtsanwält/innen (bitte unbedingt EAR-Nummer angeben): ueberbrueckungshilfe@wimi.landsh.de

Im Gegensatz zu den bisherigen Soforthilfen können die neuen Überbrückungshilfen nur über Steuerberater/innen, Wirtschafts- und vereidigte Buchprüfer/innen bzw. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte beantragt werden.

Mit einer Email an die Steuerberaterkammer (info@stbk-sh.de) können Sie eine Liste mit Steuerberater/innen anfordern, die noch Mandanten aufnehmen.

Insgesamt stehen bundesweit 25 Milliarden Euro bereit. Das Geld kommt aus dem Budget für die Soforthilfen, für die 50 Milliarden Euro eingeplant waren, von denen aber „nur“ 13 Milliarden Euro abgerufen wurden. Wie die Soforthilfe werden die Überbrückungshilfen als Zuschuss gewährt, müssen also nicht zurückgezahlt werden. Die erhaltenen Beträge müssen jedoch, sofern für das Gesamtjahr ein Gewinn erzielt wird, regulär versteuert werden.

Quelle: schleswig-holstein.de – Coronavirus – Schleswig-Holstein – Corona-Überbrückungshilfe

Schleswig-Holstein: Drei Millionen Soforthilfe für Schausteller

Trotz Sommerpause tagte heute, am 30. Juli 2020, der Finanzausschuss des Landtages, um 3 Millionen Euro Soforthilfe für das Schaustellergewerbe bereitzustellen. Viele Schaustellerinnen und Schausteller seien durch Corona erheblich in ihrer Existenz bedroht und würden schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfen benötigen.

(…) Die Soforthilfe wird im Wege einer nicht rückzahlbaren einmaligen Leistung als Wertausgleich von Abschreibungen für die Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 zur Sicherung des Betriebskapitals und zur Überwindung der existenzbedrohenden Wirtschaftslage für Einnahmeausfälle gewährt.

Antragsberechtigt sind hauptberufliche Schaustellerinnen und Schausteller mit Sitz in Schleswig-Holstein. Sie können Soforthilfe bis zur Höhe von 95 Prozent der für betriebliche Investitionen im Bewilligungszeitraum errechneten linearen Abschreibungen beantragen. Die Leistung darf die Höhe der jährlichen Tilgungen nicht überschreiten. Förderfähig sind Abschreibungen von betrieblichen Investitionen für Neu- und Ersatzbeschaffungen.

Nach Veröffentlichung der Richtlinie können Anträge bis zum 15. August 2020 ausschließlich per E-Mail an die Adresse soforthilfeschausteller@bimi.landsh.de gestellt werden. Das Antragsformular für das Soforthilfeprogramm sowie eine Vorlage für den Bestätigungsvermerk sind nach Veröffentlichung unter www.schleswigholstein.de abrufbar.